100 Patienten erfolgreich behandelt:
LIFEBRIDGE® setzt neuen Standard in der kardiologischen Notfallversorgung

München, 18. August 2008. Noch vor zwei Jahren konnten viele Hochrisiko-Patienten mit Myokardinfarkt sowie drohendem oder bestehendem kardiogenen Schock nicht der adäquaten Behandlung zugeführt werden. Der Transport in ein Herzkathederlabor oder in die Herzchirurgie stellte für den Betroffenen ein großes Risiko dar. Mittlerweile hat sich in 8 deutschen spezialisierten Herzzentren ein neues Herz-Lungen-System zur Notfallversorgung als Standard etabliert: Die LIFEBRIDGE® wurde bereits an 100 Patienten mit unterschiedlichsten koronaren Symptomen erfolgreich eingesetzt. Das weltweit erste tragbare "plug&play"-System zur Herz-Lungen-Unterstützung im Notfall ermöglicht sowohl in der Klinik als auch auf dem Rettungstransport eine umfassende Erstversorgung. Mit der europaweiten Zulassung und Markteinführung der LIFEBRIDGE® im Juni 2007 konnte damit eine dringende Versorgungslücke geschlossen werden.

Die LIFEBRIDGE® bietet die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten sowohl den Kreislauf wiederherzustellen, als auch eine normale Anrei-cherung des Blutes mit Sauerstoff zu gewährleisten. Damit kann das System selbst unter Notfallbedingungen neben der sofortigen Kreislaufstabilisierung auch dem meist tödlich verlaufenden (Multi-)Organ-versagen vorbeugen, das aus der sonst eintretenden Unterversorgung resultiert.
Ob in der Klinik oder während des Transports im Notarztwagen zu einem spezialisierten Herzzentrum: Die LIFEBRIDGE® kann jederzeit an das Kreislaufsystem des Patienten angeschlossen werden, um eine externe kardiopulmonale Reanimation abzulösen.
Bisher standen zur Notfallversorgung insbesondere die intraaortale Ballongegenpulsation (IABP), biventrikuläre Assistenzsysteme sowie konventionelle, d. h. immobile Herz-Lungen-Maschinen für die Behandlung zur Verfügung. Erstere können jedoch lediglich bei weiter bestehender Restfunktion des Herzmuskels wirksam werden. Im Falle einer akuten, lebensbedrohlichen Herzinsuffizienz ist jedoch der unmittelbare Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine an Ort und Stelle erforderlich.
Die Erfindung einer integrierten, portablen HLM, die innerhalb 10 Prozent der bisher üblichen Zeit einsatzbereit ist, die max. nur 15 Prozent davon wiegt, die nur 20 Prozent einer herkömmlichen Herz-Lungen-Maschine kostet, ergänzt so den Markt der kardiologischen Notfallversorgung.

„Die LIFEBRIDGE® hat einen neuen Standard in der kardiologischen Notfallversorgung gesetzt. Wir sind nun in der Lage, eine Herz-Lungen-Maschine ohne großen Aufwand direkt zum Patienten zu bringen. Damit gewinnen wir wertvolle Zeit, die das Überleben des Patienten sichern kann", so PD Dr. Dr. med. Markus Ferrari der Universität Jena.

Nachdem die Einführungsphase in mehreren Herzzentren positiv verlaufen ist, hat die LIFEBRIDGE® auch die hohen Hürden für eine CE-Zertifizierung nach DIN 1789 für den Einsatz im Rettungswagen genommen. Mittlerweile haben 8 spezialisierte Herzzentren in Deutschland die LIFEBRIDGE® im Einsatz. Sie wird hier in vielen Fällen für den Transport von Hochrisikopatienten anderer Kliniken in die eigene Herzchirurgie verwendet oder stehen in der Notaufnahme für schnelle Kreislaufunterstützung bereit.

19 Kliniken in Deutschland verwenden die LIFEBRIDGE® in Notfallsi-tuationen des kardiogenen Schocks sowie bei gemeinsam mit dem Herzchirurgen ausgewählten Hochrisikopatienten mit perkutaner Koronarintervention. Durch das geringe Gewicht und die handliche Größe der
LIFEBRIDGE B2T ist es möglich, diese ohne großen Aufwand zu transportieren: Damit sind nicht nur Transporte innerhalb der Klinik möglich, sondern auch der Transport von einer Klinik zur anderen. Eine Verlegung von Patienten kleinerer Krankenhäuser in Kliniken mit interventioneller Kardiologie oder auch zu einem Herzzentrum wird wesentlich erleichtert: „Noch vor zwei Jahren war die Verlegung von einer peripheren Klinik in ein Herzkatheterlabor für Patienten im kardiogenen Schock nicht denkbar, heute steht die notwendige Technologie zur Verfügung", so Manfred Salat, Vorstandsvorsitzender der LIFEBRIDGE Medizintechnik AG.

Mittlerweile sind auch Kliniken in Österreich, Italien und der Türkei auf die LIFEBRIDGE® mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam geworden. Es konnten so innerhalb eines Jahres insgesamt 100 Patienten erfolgreich behandelt werden.


 
 
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LIFEBRIDGE Medizintechnik AG
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