Die LIFEBRIDGE® bietet die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten sowohl den Kreislauf wiederherzustellen, als auch eine normale Anrei-cherung des Blutes mit Sauerstoff zu gewährleisten. Damit kann das System selbst unter Notfallbedingungen neben der sofortigen Kreislaufstabilisierung auch dem meist tödlich verlaufenden (Multi-)Organ-versagen vorbeugen, das aus der sonst eintretenden Unterversorgung resultiert.
Ob in der Klinik oder während des Transports im Notarztwagen zu einem spezialisierten Herzzentrum: Die LIFEBRIDGE® kann jederzeit an das Kreislaufsystem des Patienten angeschlossen werden, um eine externe kardiopulmonale Reanimation abzulösen.
Bisher standen zur Notfallversorgung insbesondere die intraaortale Ballongegenpulsation (IABP), biventrikuläre Assistenzsysteme sowie konventionelle, d. h. immobile Herz-Lungen-Maschinen für die Behandlung zur Verfügung. Erstere können jedoch lediglich bei weiter bestehender Restfunktion des Herzmuskels wirksam werden. Im Falle einer akuten, lebensbedrohlichen Herzinsuffizienz ist jedoch der unmittelbare Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine an Ort und Stelle erforderlich.
Die Erfindung einer integrierten, portablen HLM, die innerhalb 10 Prozent der bisher üblichen Zeit einsatzbereit ist, die max. nur 15 Prozent davon wiegt, die nur 20 Prozent einer herkömmlichen Herz-Lungen-Maschine kostet, ergänzt so den Markt der kardiologischen Notfallversorgung.
„Die LIFEBRIDGE® hat einen neuen Standard in der kardiologischen Notfallversorgung gesetzt. Wir sind nun in der Lage, eine Herz-Lungen-Maschine ohne großen Aufwand direkt zum Patienten zu bringen. Damit gewinnen wir wertvolle Zeit, die das Überleben des Patienten sichern kann", so PD Dr. Dr. med. Markus Ferrari der Universität Jena.
Nachdem die Einführungsphase in mehreren Herzzentren positiv verlaufen ist, hat die LIFEBRIDGE® auch die hohen Hürden für eine CE-Zertifizierung nach DIN 1789 für den Einsatz im Rettungswagen genommen. Mittlerweile haben 8 spezialisierte Herzzentren in Deutschland die LIFEBRIDGE® im Einsatz. Sie wird hier in vielen Fällen für den Transport von Hochrisikopatienten anderer Kliniken in die eigene Herzchirurgie verwendet oder stehen in der Notaufnahme für schnelle Kreislaufunterstützung bereit.
19 Kliniken in Deutschland verwenden die LIFEBRIDGE® in Notfallsi-tuationen des kardiogenen Schocks sowie bei gemeinsam mit dem Herzchirurgen ausgewählten Hochrisikopatienten mit perkutaner Koronarintervention. Durch das geringe Gewicht und die handliche Größe der
LIFEBRIDGE B2T ist es möglich, diese ohne großen Aufwand zu transportieren: Damit sind nicht nur Transporte innerhalb der Klinik möglich, sondern auch der Transport von einer Klinik zur anderen. Eine Verlegung von Patienten kleinerer Krankenhäuser in Kliniken mit interventioneller Kardiologie oder auch zu einem Herzzentrum wird wesentlich erleichtert: „Noch vor zwei Jahren war die Verlegung von einer peripheren Klinik in ein Herzkatheterlabor für Patienten im kardiogenen Schock nicht denkbar, heute steht die notwendige Technologie zur Verfügung", so Manfred Salat, Vorstandsvorsitzender der LIFEBRIDGE Medizintechnik AG.
Mittlerweile sind auch Kliniken in Österreich, Italien und der Türkei auf die LIFEBRIDGE® mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam geworden. Es konnten so innerhalb eines Jahres insgesamt 100 Patienten erfolgreich behandelt werden.
Michael Huf
Head of Sales and Marketing
LIFEBRIDGE Medizintechnik AG
T +49 8636 69603-0
Heike Mittmann
PR Consultant
HighTech communications GmbH
